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Vom Maischen in Maischhausen…

…zu Bieris zum Bier Brauen

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Route: Kaysersberg – Freiburg im Breisgau – Titisee-Neustadt – Schaffhausen – Winterthur – Hinterthurgau

Beim Losfahren in Kaysersberg entschlossen wir uns spontan, statt über die Autobahn über Basel oder dem Rhein entlang über Bad Zurzach mal über den Schwarzwald am Titisee vorbei nach Hause zu fahren. Es ist kurz vor Mittag und da sind wohl die Meisten am Mittagessen und nicht auf der Strasse. Das dachten wohl noch ein paar Andere und so standen wir kurz nach Freiburg im Breisgau bei Kirchzarten in einem veritablen Stau – erstaunlicherweise machten fast alle Fahrer Rettungsgasse.

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Während der Fahrt hingen wir Erinnerungen nach, machten wir doch mit meinen Eltern und mit den Schwiegereltern mehrmals Ferien oder Ausflüge in dieser schönen Gegend.

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Wir hatten ja während unserer Reise fleissig Bier eingekauft und müssen diese nun verzollen. Dabei wollen wir die neue Quick-Zoll-App ausprobieren – müssen allerdings feststellen, dass diese beim Zahlprozess hängen bleibt, denn wir haben nur Edge-Verbindung. Da ich nicht weiss, ob die Zahlung schon ausgelöst wurde und nicht zweimal zahlen möchte, fahren wir vom Bargener-Tal wieder zurück hoch auf den Hügel, wo 4G angeboten wird. Jetzt wissen wir’s für’s nächste Mal.

https://www.ezv.admin.ch/ezv/de/home/information-private/reisen-und-einkaufen–freimengen-und-wertfreigrenze/einfuhr-in-die-schweiz/quickzoll.html

Zuhause gilt es dann mal Post und Rechnungen sortieren, zahlen und frieren. Wir haben Ende April die Heizung abgestellt und im Hau herrschen nicht mal 16 Grad. Die nächsten Tage wird es ja wohl warm bis heiss und wir werden nicht lange im Pullover herumsitzen müssen.

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Die neue Braueinrichtung wartet in Bieris ehemaliger Schreinerei darauf, elektrisch angeschlossen zu werden und der Kühlkreislauf für die Gärtanks muss eingerichtet werden. Wir wollen ja bald mit der neuen Anlage brauen und nicht mehr mit unseren Töpfen…

Täni 17

Es wird trotz Ferienende nicht langweilig!

Vor elf Jahren kam der Storch mit Moira im Schnabel…

…und heute brüten sie wieder in Charmes grad neben uns…

29.05.2019 Charmes – Kaysersberg Tag 31

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Route: Charmes – St. Dié – Fraize – Lac Blanc – Lac Noir – Orbey – Kaysersberg

Happy Birthday Moira!

Vor elf Jahren bist Du auf die Welt gekommen und ein paar Tage später in mein Leben getreten. Seitdem haben wir viel zusammen erlebt – vor ein paar Tagen sogar 100‘000 Wohnmobil-Kilometer, von denen Du bis auf wenige hundert dabei warst. Ich hoffe, dass Dir noch einige Jahre Gesundheit, Lebensfreude und Fröhlichkeit bleiben und wünsche Dir alles Gute zum Geburtstag!Jetzt geht’s dem Moselkanal entlang zum Morgenspaziergang.

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Moselkanal

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Happy Birthday!

Der Tag fing gut an: als ich nach dem Frühstück aus dem rollenden Zuhause stieg, hörte ich ein klapperndes Geräusch. Nicht meine alten Knochen, nein, aus zwei Storchennestern kamen die Geräusche. Ich packte Stativ, Kamera und Teleobjektiv und begann Aufnahmen zu machen. Zuerst schauten die Leute mir zu, dann auf zu den Störchen und bald waren ganz viele am knipsen.

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Auf der Fahrt nach Kaysersberg fuhren wir nicht die ganz direkte Strecke, sondern zu den beiden Seen Lac Blanc und Lac Noir. Dort waren wir schon mal vor x Jahren mit den Schwiegereltern und so wussten wir, dass man um einen der Seen eine Rundwanderung machen kann – aber um welchen?

Die beiden Seen gehören zu einem Pumpspeicherkraftwerk und wurden zwischen 1928 und 1933 gebaut. Dies lesen wir auf einer Infotafel beim Lac Blanc und erfahren dort auch, dass man um den Lac Noir wandern kann.

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Lac Blanc

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Die Wanderung um den Lac Noir beinhaltet einige Höhenmeter, da an einer Stelle eine recht hohe Steilwand am Ufer steht, dafür geniesst man von oben eine herrliche Aussicht über den See und die Umgebung.

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Steiler Aufstieg…

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…wird durch Aussicht belohnt!

 

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Geburtstagskind

Das Abendessen geniessen wir traditionellerweise in der Winstub des Le Chambard und stossen dort auch mit einem Crémant d’Alsace auf diese Ferien an, welche viel zu kurz waren. Morgen werden wir wieder zuhause sein…

https://www.lechambard.fr/de/

 

Dieser Tag ist nicht so charmant…

…aber er endet in Charmes und ist vor allem lang…

28.05.2019 Bergues – Charmes Tag 30

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Route: Bergues – Esquelbecq – Lille – Charleroi – Namur – +/- Luxembourg – Metz – Nancy – Charmes, Vosges

Dieser Tag gehört jeweils zu denen, welche in meinem Favoritenliste nicht sehr weit oben stehen. Warum? Selten planen wir sehr lange Etappen, weil wir (inklusive Moira) lange Fahrten nicht mögen. Wir könnten die Etappe ja auch splitten, haben aber noch nichts, was uns gut gefallen würde, gefunden. Namur und Han-sur-Lesse in Belgien haben wir schon ausprobiert, aber eben – nun fahren wir halt jeweils durch.

Zuerst besuchten wir allerding noch die vielgerühmte Brasserie Thiriez in Esquelbecq ein paar Fahrminuten südlich von Bergues. Der Besitzer von «Absolument Bières» in Biville meinte: «Die beste Brauerei Frankreichs». Trotz der Wartungsarbeiten durften wir noch kurz in die «heiligen Hallen» – die Produktionsräume der Brauerei. Wir verliessen die Brasserie natürlich nicht ohne einen 12er Karton Bier.

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http://www.brasseriethiriez.com

Von der Fahrt kann ich nicht viel erzählen und schildere darum mal, wie ich meine Reisenotizen schreibe und wie mein Blog hier entsteht. Ich wähle aus nostalgischen Gründen ein «Logbuch», welches die Fahrten und Erlebnisse stichwortartig beinhaltet und ich stur immer nach der Ankunft am Übernachtungsort erledige.

LogBuch

Dieses Logbuch übertrage ich jeweils in eine App namens DayOne, welche auf dem iPhone, dem iPad, dem Macbook und dem iMac synchron läuft. Dies stellt mir die Notizen auch noch nach Jahren auf Reisen zur Verfügung, wenn die Logbücher im Büchergestell stehen: Restaurants, Übernachtungsplätze, Koordinaten, usw.

DayOne

DayOne: https://dayoneapp.com

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Die Tagesberichte kopiere ich in ein Word-File und schreibe jeweils den Text für den Blog dazu.

Word_Geschichte

Die Photos für den Blog kommen jeweils auf das Macbook in einen Ordner mit Datum und Zielort – heute würde der also «190530 Charmes» heissen – und werden aufbereitet: die NEF (Raws) aus der Nikon Z7 mit Affinity Photo entwickelt und in JPG verwandelt und die JPG aus der Lumix TZ-101 mit QuickScale etwas komprimiert.

Finder_Photos

Affinity_NEF

Affinity: https://affinity.serif.com/en-gb/photo/desktop/

QuickScale_JPGs

QuickScale: https://codingmammoth.com/quickscale

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Schlussendlich kommt der Eintrag im Word-File und die Photos aus dem Ordner in den OnlineEditor von WordPress:

 

Wordpress_Blog

 

Die Karten mit der gefahrenen Strecke stelle ich mit dem Dienst von „openroute service“ her, dieser basiert auf OSM (Open Street Map) und verwandle sie mit einem ScreenShot in ein png-File, welches von WordPress gelesen wird.

 

Openroute Service

openroute service: https://maps.openrouteservice.org

ScreenShot: https://www.screenfloatapp.com

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Sonst gibt’s über diesen Tag nichts zu erzählen – ein passendes Lied dazu:

Nach 6:34 h reiner Fahrzeit mit einer Kaffeepause trudelten wir dann in Charmes in den Vogesen ein und gingen ziemlich müde eine Pizza essen.

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein!

…und au-dessus de «Sous la Manche»

27.05.2019 Equihen-Plage-Plage – Bergues Tag 29

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Route: Equihen-Plage – Boulogne-sur-Mer – Wimereux – Sangatte – Calais – Bergues

Am Morgen – Romi mit den Hunden und ich in die Boulangerie um ein  frisches Baguette zu kaufen – nach dem Frühstück gibt’s vor unserem Übernachtungsplatz plötzlich Action: einige mehrheitlich nicht mehr ganz junge Männer und eine Frau mit riesigen «Rucksäcken» schauen prüfend in die Luft und gegen das Meer. Sie packen bunte Tücher aus der Verpackung und drapieren sie konzentriert auf der Wiese: Gleitschirme. Ich diskutieren ein wenig mit den Piloten und photographieren das emsige Treiben.

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Wie steht’s mit dem Wind?

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Konzentration beim Schirm aufziehen…

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…und Konzentration vor dem Start

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Wer’s nicht zurück zum Startplatz schafft, muss mit dem Schirm als Gepäck wieder die Treppe hoch…

Wir gehen vor der Abfahrt nochmals ausgiebig an den Strand und machen eine «Rundwanderung»: bei uns die Treppe runter, dem Strand entlang, westwärts wieder eine Treppe hoch und durch das Dorf «nachhause».

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Der landete am Strand wegen zuviel Wind oben auf den Klippen…

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Moira nimmt ein Schaumbad 😎

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Am Strand rumrennen macht schon Spass!

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Auf dem Weg nach Bergues kurz vor Calais machen wir eine kurze Kaffee-Pause auf einem Parkplatz ohne zu wissen, an welch’ speziellem Ort wir hier stehen. Ein Blick auf’s Navi zeigt, dass wir genau über dem Tunnel unter dem Ärmelkanal durch angehalten haben – so nach dem Motto au-dessus de «Sous la Manche»

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Der Lüftungsschacht des „Chunnels“

In Bergues geniessen wir im «Le Bruegel» das Abendessen.

Un Cornet d’Amour…

…oder Freikörperkultur am sonnigen Sandstrand

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Route: Cayeux-sur-Mer – Pointe du Hourdel – Le Crotoy- N St. Quentin – Berck (Le Cornet d’Amour) – Equihen-Plage

26.05.2019 Cayeux-sur-Mer – Equihen-Plage Tag 28

Ganz nahe bei unserem Übernachtungsplatz liegt der Pointe du Hourdel, wo es ein paar Restaurants gibt, einen Leuchtturm und in etwa einem Kilometer Entfernung einen Strandabschnitt, wo sich Anhänger der Freikörperkultur faul in der Sonne räkeln. Für uns war es recht kalt und windig, die Robben allerdings genossen die Frühlingssonne:

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Die Robben lagen in ziemlicher Entfernung vom Strand – die Photos entstanden vom Stativ mit der Nikon Z7 und dem Nikkor 200-500mm/f5.6/FTZ-Adapter. So sieht’s dort ohne Tele aus:

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Am Strand lag noch ein gekenterter Bunker aus dem zweiten Weltkrieg – die Deutschen glaubten lange Zeit, dass hier die Invasion der Alliierten stattfinden würde.

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Etwas nördlich von St. Quentin (nein – nicht das von Johnny Cash) liegt ein Naturreservat, welches wir schon früher mal besucht haben. Dort hat es je nach Jahreszeit allerlei Vögel und nebenan eine Herde Pferde.

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Nebenan die Pferdeherde

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Vom Besitzer des «Absolument Bières» haben wir den Tipp erhalten, in Berck-Plage das beste Eis essen zu gehen: «Le Cornet d’Amour» soll die Köstlichkeiten verkaufen. Wir finden wohl das Restaurant auf Anhieb – leider jedoch keinen Parkplatz in vernünftiger Entfernung.

Le Cornet d’Amour, Glacier et Brasserie depuis 1934

 

 

 

 

 

 

Das Abendessen geniessen wir mit toller Aussicht auf’s Meer im Restaurant «Le Bouquet» – wie immer hat’s uns sehr gut geschmeckt.

Wenig Geld…

…aber viel Lebensfreude und Stolz auf die eigenen Produkte

25.05.2019 St. Aubin – Cayeux-sur-Mer

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Route: St. Aubin-sur-Mer – Quibreville – Pourville-sur-Mer – Dieppe – Biville-sur-Mer – Ariel-sur-Mer – Le Tréport – Ault – Cayeux-sur-Mer

Wir haben ja am «Strand und Fischerhafen in Personalunion» übernachtet und erwartet, dass uns die frühmorgens ein- und auslaufenden Fischerboote wecken würden. Überhaupt nicht – wir wurden von ganz anderen Geräuschen um etwa halbacht geweckt. Wir schauen aus dem «Schlafzimmerfenster» und stellen fest: wir sind fast Teil eines Marktes geworden. Fischer preisen ihren Fang an, Bäuerinnen und Bauern ihre Gemüse, Eier und Hühnchen und Käufer kommen zu Fuss, mit Mopeds und Autos und kaufen, was feilgeboten wird. Ich spaziere durch das muntere Treiben und rede auch mit einer marktfahrenden Bäuerin und muss feststellen, dass da wohl wenig Geld im Spiel ist, aber eine riesige Lebensfreude und ein grosser Stolz auf die selbst angebauten und aufgezogenen Produkte.

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Kurz nach der Wegfahrt von St. Aubin, also nach so ungefähr 5 Kilometern, zwei Kreiseln, drei geschwindigkeitsreduzierenden Schwellen und viermal Abbiegen erklingt von hinten ein leises Gläserklingen, wie wenn jemand ganz fein anstossen würde. Was soll das? Romi schaut nach hinten und meint: «Bitte gaaanz langsam anhalten!» Ich bin stolz auf meine Fahrweise: die Gläser standen die ganze Fahrt auf der Abdeckung der Spüle.

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Ein wichtiger Wegpunkt auf der Fahrt von St. Aubin nach Cayeux-sur-Mer ist Biville: der schönste Bierverkauf der westlichen Hemisphäre – Absolument Bières.

http://www.absolumentbieres.com

Ich habe Euch versprochen, auf der Heimfahrt Photos einzustellen, habe es allerdings bei der Fachdiskussion mit dem Besitzer vergessen, den Photoapparat einzusetzen. Hier könnt Ihr aber schauen, wie’s aussieht:

https://www.yelp.fr/biz/absolument-bières-biville-sur-mer-2

Wir kaufen ein paar Biere den halben Laden leer, diskutieren mit dem Besitzer und fahren glücklich weiter.

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In Cayeux-sur-Mer haue ich mich auf’s Sofa und Romi spaziert mit den Hunden durch die Dünen. Den Sonnenuntergang gehen wir uns dann gemeinsam anschauen.

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Tempi passati…

…dann halt woanders Neues erleben

24.05.2019 Yport – St. Aubin-sur-Mer Tag 26

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Route: Yport – Fécamp – Les Petit Dalles – Saint-Martin-aux-Buneaux – Veulettes-sur-Mer – Saint-Valery-en-Caux – Veules-les-Roses – St. Aubin

Nach einer ruhigen Nacht hoch über den Kliffs von Yport geniessen wir die Vorzüge eines Campings: gemütlich Morgenessen und Ausgiebig Duschen!

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Von Yport-Camping geht’s runter in die Stadt Yport zwischen den Falaises und dann wieder steil hinauf über die Klippen und kurz darauf wieder steil hinunter nach Fécamp, einer etwas grösseren Hafenstadt. Auf der andern Stadtseite wiederum hoch über den Klippen befindet sich das Cap Fagnet. Wir fahren hinauf und machen einen längeren Spaziergang. Fast zu den Windrädern des Windkraftwerkes, dann den Klippen entlang zur Semaphore und um die Chapelle Notre-Dame-de-Salut.

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Windkraft

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Semaphore und Kapelle teilen sich das Cap Fagnet

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Sicht auf Fécamp

Wir fahren zu einer unserer Lieblingsstädte: Veules-les-Roses. Vor noch nicht langer Zeit konnte man auf einer grossen Parkplatzwiese hoch über Veules-les-Roses übernachten. Leider ist seit neuem ein Übernachtungsverbot angeschlagen – so fahren wir hin, trinken Kaffee, reden von alten Zeiten und Erlebnissen und verdrücken ein Wehmutstränchen und fahren weiter.

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In Saint-Aubin-sur-Mer finden wir einen Platz zum Übernachten.

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